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Unternehmerfalle "Keine Zeit"

"Dafür hab ich keine Zeit!" - eine der meist gehörten Begründungen, Argumente und Ausreden.

 

Ich möchte mich heute den Begründungen resp. Argumenten widmen.

 

Keine Zeit zu haben erleben viele Unternehmer tatsächlich als große Belastung, sie haben zu wenig Zeit für sich, die Familie, das Unternehmen, die Mitarbeiter, die Kunden - und schon gar keine Zeit um sich dem wichtigsten Punkt des Unternehmers zu widmen: der mittel- und langfristigen Entwicklung des Unternehmens!

 

Haben Sie sich schon einmal gefragt an etwas genau das liegen könnte? Wir haben alle gleichermaßen viel Zeit, dennoch gibt es sehr erfolgreiche Unternehmer, solche die gerade so über die Jahre durchkommen und viele die scheitern. Könnte es sein dass dies nicht an der Zeit an sich oder der erlebten "habe keine Zeit" Thematik liegt, sondern ganz woanders zu suchen ist?

 

Die Wahrheit ist: es liegt NICHT an der Zeit an sich! 

 

Es liegt vielmehr daran, wie genau, wie effizient wir als Unternehmer unsere Zeit nützen!

 

Sie denken dass das genau bei Ihnen nicht der Fall ist? Nun lassen wir es darauf ankommen, ich gebe Ihnen hier einige Gedanken und vor allem einen kurzen Test, einen Zeit Selbstcheck mit:

 

Aus meiner Coaching Erfahrung gibt es immer einen großen Unterschied zwischen der Tatsache keine Zeit zu haben und dem Erleben.

 

Praxisbeispiel:

 

Als erstes erstelle ich eine genaue Analyse mit dem Kunden wie sich seine Zeit verteilt. Nehmen wir als Beispiel Roman, seit 20 Jahren Unternehmer, 12 Mitarbeiter. Seit etwa 1,5 Jahren kommt er nicht mehr zur Ruhe - hatte sich vorher noch die Mehrarbeit überwiegend am Abend unter der Woche abgespielt, muß er jetzt regelmäßig den Samstag opfern, manchmal sogar den Sonntag vormittag. 

 

In der ersten Analyse stellen wir uns die Frage mit welchen Bereichen Roman seine Zeit verbringt - wir ziehen eine durchschnittliche Arbeitswoche als Bezugspunkt heran. Von seinen derzeit regelmäßig investierten 15 h täglich x 6 Tage = 90 Stunden je Woche sehen wir uns die großen Hauptpunkte an. 

 

Danach entscheidet Roman, als ihm die Tragweite erst so richtig bewußt wird, welche Aufgaben er, und nur er erledigen muß, da es sich um seine oberste Expertise resp. seine Funktion als Geschäftsführer handelt.

 

Das Ergebnis ist ernüchternd: würde Roman nur seine "Chefaufgaben" durchführen wäre er bei einem Arbeitsaufwand von 4 Tagen zu je 10 Stunden, also 40 Stunden je Woche!.

 

Den Rest der anfallenden Entscheidungen und Tätigkeiten kann Roman kurzfristig an seine 3 versiertesten Mitarbeiter, seine Assistentin, seinen Lagerleiter und seinen Techniker, übertragen, das meiste davon ohne große Schulungen zu machen da das Know How dazu vorhanden ist. Etwa 10% seines bisherigen Zeiteinsatzes läßt sich automatisieren oder restlos streichen, da nicht mehr notwendig.

 

Also:

wir fanden 90-40 = 50 Stunden je Woche (!), also über 50% als einsparbare Zeit beim Inhaber und Geschäftsführer! Weiters fanden wir 9 Stunden die automatisiert oder gestrichen werden. also 40-9 = 31 Stunden echte Geschäftsführungszeit, Zeit die Roman einsetzt um seiner Firma wirklich Wertschöpfung im Sinne von Kunden Umsatz zuzuführen.

 

Sie denken das wäre ein Extremfall? Nun gemessen an seinem Zeiteinsatz vor dieser Krise wären es 5 Tage x 15 Stunden = 75 Stunden je Woche, die Differenz auf die tatsächlichen Cheftätigkeiten beträgt immerhin immer noch 35 Stunden ( 75 Stunden eingesetzte Zeit - 40 Stunden für tatsächliche echte Chefaufgaben) also eine Einsparung von 45% also nahezu die Hälfte seines Arbeitseinsatzes!

 

Und das positivste dabei: seine Mitarbeiter freuen sich über mehr Verantwortung und können so Leerläufe die immer wieder auftauchten überbrücken - es mußte kein einziger Mitarbeiter aufgenommen werden! 

 

Roman hat dies zu unserem gemeinsamen Coaching Projekt gemacht und konnte innerhalb von nur 3 Monaten diesen wesentlichen Engpaßfaktor schließen.

 

Heute wissen wir dass Roman nochmals etwa 12 Stunden seiner Zeit nach entsprechender Einarbeitung auf seine Mitarbeiter überantworten kann, diese bereiten alles vor und bringen Roman alle Punkte entscheidungsreif an den Schreibtisch.

 

So konnte Roman Zeit für sich und seine Familie finden, seine Frau und Kinder danken es ihm und nicht zuletzt seine Mitarbeiter auch - immerhin ist Roman nicht mehr so fahrig und unkonzentriert wie zuvor. Und für die Kunden ist er wieder der Top Fachmann der aufmerksam zuhört und die Probleme des Kunden so nachhaltig lösen kann - seine Weiterempfehlungsrate hat sich seither deutlich verbessert!

 

Wie Sie diese Analyse auch bei Ihren Führungs- oder Schlüsselkräften anwenden können erfahren Sie demnächst hier.

 

Sie haben das Gefühl. dass auch bei Ihnen jede Menge Potential an falsch eingesetzter Zeit zu finden ist?

 

Laden Sie sich dazu den Test "Mein Zeitengpass" hier herunter und führen Sie den Test sofort durch, Sie werden wie Roman erstaunt sein!

 

Besten Gruß Karl-Heinz Sieghart